Baden

Baden ist im Urlaub natürlich ein ganz großes Thema. Auch die Reise nach Afrika ist grundsätzlich häufig von dem Gedanken geprägt, sich von den klimatischen Bedingungen zu erholen und ein erfrischendes Bad in der Natur zu nehmen. Davon sollte in Simbabwe allerdings dringend Abstand genommen werden, denn der Gesundheit wäre dies nicht sehr zuträglich.

Gebadet werden sollte in Simbabwe ausschließlich in gepflegten und auch gut gechlorten Schwimmbädern. Das kann zum Beispiel in entsprechenden Hotelanlagen der Fall sein. Binnengewässer sind für das Baden nicht geeignet, denn hier besteht eine hohe Infektionsgefahr. Die Bilharziose bzw. deren Erreger sind ein großes Risiko und neben der Malaria eine der wichtigsten Tropenkrankheiten, die alljährlich in entsprechenden Tropeninstituten mehr oder weniger erfolgreich behandelt wird.

Beim Bilharziose-Erreger handelt es sich um eine Infektion durch sogenannte Pärchenegel, auch Schistosoma genannt. Eine Infektion erfolgt immer über die Schwanzlarven der Egel, die im Fachjargon als Zerkarien bezeichnet werden. Diese schwimmen im Süßwasser, also in Binnengewässern, und können bei Kontakt mit dem Menschen durch dessen Haut in den Körper eindringen. Das Krankheitsbild bei der Infektion weist zunächst Fieber und Hautveränderungen auf, die von Kopf- und Gliederschmerzen gefolgt werden. Auch Bauchschmerzen und Blasenfunktionsstörungen gehören zu den ersten Symptomen der Infektion. Langfristig ist eine Schädigung von inneren Organen zu verzeichnen, sodass Lunge, Leber, Gehirn oder Herz dauerhaft und irreparabel erkranken können.

Tipps: Casamundo