Tipps für den Besuch von Nationalparks

In Nationalparks können jeweils Flora und Fauna eines Landes besonders umfassend und von nächster Nähe bewundert werden. Zudem bieten Nationalparks vielen bedrohten Tierarten ein landschaftliches Umfeld, das deren Population unterstützt und somit auch der Artenvielfalt und dem Erhalt der Arten sehr zuträglich ist.

Wichtig ist immer, dass sich Reisende in einem Nationalpark als das betrachten, was sie auch sind: Besucher in einem Umfeld, das den Tieren gehört und das somit auch Verhaltensweisen erfordert, die den eigentlichen Bewohnern des Parks gerecht werden. Von großer Bedeutung ist es also immer, den Verhaltensregeln, die von den Parkleitungen ausgesprochen werden, auch im eigenen Interesse zu folgen.

Der Chimanimani Nationalpark liegt im östlichen Hochland von Simbabwe und ist ein typischer Gebirgspark. Dieser Park ist nur für wirklich belastbare Reisende geeignet, denn er lässt sich ausschließlich auf Fußwegen erwandern. Hier sind zwar keine typischen Safari-Tiere zu finden, dafür ist die Landschaft in ihrem Abwechslungsreichtum hier einzigartig in Simbabwe. Übernachtungsmöglichkeiten im Park bestehen hier nur in Form von einfachen Schutzhütten, die im Norden des Parks zu finden sind und nicht mit Strom und fließendem Wasser ausgestattet sind.

Der Chizaria Nationalpark befindet sich im nordwestlichen Teil von Simbabwe, in der Provinz Nodmatabeleland. Dort grenzt er an den Hwange Nationalpark und an die Victoria-Fälle, die auch ein wichtiges Ausflugsziel in Afrika sind. Der Park weist mit den anschließenden Safariparks Chete und Chirisa eine Größe von mehr als 100.000 ha auf und ist seit 1983 zum Schutzgebiet mit entsprechendem Jagdverbot erklärt worden. In Randgebieten sind komfortable Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden.