Sicherheit

Um die Sicherheit in afrikanischen Ländern ist es zum Teil nicht sehr gut bestellt. Hintergrund hierfür ist oftmals die enorme Armut, die die Bewohner in Notsituationen bringt. Doch auch Reisende tragen häufig dazu bei, ihre Sicherheit erheblich zu gefährden, wenn die Verhaltensweisen einfach nicht den dortigen sozialen Strukturen angepasst sind.

Generell gelten in Afrikas ärmeren Ländern Europäer als sehr reich und dieser vermeintliche Reichtum sollte keinesfalls durch Schmuck und offen getragene elektronische Geräte zur Schau gestellt werden.

Beim Aufenthalt in Simbabwe sollten Reisende prinzipiell darauf achten, nicht in entlegene Gegenden auf eigene Faust zu fahren. Zudem sollte man es unterlassen, nach Einbruch der Dunkelheit nur allein oder zu zweit unterwegs zu sein. Auch die Autofahrt kann nach Einbruch der Dunkelheit zu einem Risiko werden. Generell ist es sinnvoll, während der Autofahrt die Türen zu verriegeln, um Überfälle an roten Ampeln zu verhindern.

Gewaltsame Überfälle und Diebstähle sind allgemein leider keine Seltenheit in Simbabwe und daher sollten Reisende grundsätzlich keine sehr hochwertigen bzw. teuren Besitztümer oder aber große Mengen an Bargeld mit sich führen: Kameras sollten beispielsweise in der Tasche oder dem Rucksack befördert werden, nicht um den Hals oder ans Handgelenk gehängt werden.

Ein guter Tipp von erfahrenen Simbabwe-Reisenden ist, dass grundsätzlich zwei Geldbörsen benutzt werden sollten: Die eine Geldbörse sollte mit wenigen kleinen Scheinen und etwas Münzgeld ausgestattet sein und im Falle eines Überfalls zur eigenen Absicherung herausgegeben werden. Die andere Geldbörse mit größeren Geldbeträgen bestückt sollte sicher am Körper versteckt transportiert werden.