Straßen und Verkehr

Der Transport in einem fremden Land weicht häufig sehr von unseren Gewohnheiten ab. Auch wenn wir europäische Straßenverhältnisse häufig als sehr unzureichend bezeichnen, sind diese im Vergleich mit anderen Ländern verhältnismäßig gut.

Wer in Simbabwe unterwegs ist, sollte zunächst wissen, dass hier der Linksverkehr herrscht. Leider hat Simbabwe im Laufe der letzten Jahre seinen guten Ruf hinsichtlich eines Reiselandes mit guter Infrastruktur komplett eingebüßt: Wenn mit dem eigenen Pkw oder mit einem Leihwagen Touren bewältigt werden, sollten Hauptstraßen überhaupt nicht verlassen werden. Aufgrund der Unfallgefahr gerade nach Eindruck der Dunkelheit sollte auch auf Überlandfahrten verzichtet werden.

Wird ein Mietwagen genutzt, dann sollten sich Reisende in Simbabwe damit auseinandersetzen, dass der Zustand der Autos in keiner Weise den europäischen Verhältnissen entspricht. Mietwagen sind zudem zu erkennen - auch für Diebe: Diese schlitzen dann auch gern einmal Reifen auf, um die Fahrer während des Reifenwechsels unbemerkt zu bestehlen. Achtsamkeit ist also auch gerade bei der Nutzung von Mietwagen geboten. Besser noch: Reifenschäden sofort an der Tankstelle reparieren lassen! Wichtig auch, bei der Anmietung eines Pkw eine Versicherung abzuschließen, denn Automieter haften für die Schäden am gemieteten Pkw auch bei Fremdverschulden.

Bei einer Überlandfahrt mit dem Mietwagen sollten sich Reisende schon vorab über die Treibstoffversorgung auf der Strecke informieren, denn in Simbabwe herrscht praktisch ständig Treibstoffmangel. Häufig sind Diesel und auch Benzin dann nur auf dem Schwarzmarkt zu beziehen - gegen illegale Treibstoffcoupons zu teilweise täglich steigenden Preisen. Überlandfahrten mit Bussen sollte man vermeiden, denn häufig sind die Busse technisch in einem schlechten Zustand.

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